Sedus Bürostuhl
Sedus Bürostuhl steht für Qualitätsprodukte die sowohl national als auch international mit hohen Auszeichnungen geehrt wurden. Ein Sedus Bürostuhl überzeugt nicht nur durch seine Ergonomie, er ist auch ein schöner Beleg dafür, wie sich Form und Funktion harmonisch miteinander verbinden lassen.
SEDUS
Büroqualität für Zuhause.
Made in Germany seit 1871.
Branche: Büromöbel / Büroausstattungen
Gründer: Albert Stoll I.
Rechtsform: Sedus Stoll Aktiengesellschaft
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Klaus Eisele
Vorstand: Daniel Kittner, Cornel Spohn
Produkt-Kategorien:
Büroeinrichtungen, Bürositzmöbel, Konferenz- und Seminarmöbel, Objektmöbel für Empfangsbereiche, Kantinen, Pausenzonen, Großräume, Arbeitstische, Schrank und Schrankwandsysteme, Stellwände und Sichtschutzelemente, Akustikelemente, Besprechungs- und Konferenztische, Office Cubes, Raum-in-Raum-Systeme, digitale Analysetools zur optimalen Büro- und Arbeitsplatznutzung

Sedus Bürostuhl eine deutsche Erfolgsgeschichte:
Firmengründung
Albert Stoll I. (1836-1897) gründet im Jahr 1871 gemeinsam mit Max Klock in Waldshut eine Stuhlfabrik. Nachdem Max Klock im Jahre 1879 aus der Stuhlfabrik ausscheidet, nennt sich das Unternehmen „Albert Stoll“. In den Anfängen stellten zwei bis drei Dutzend Arbeiter Stühle aus gebogenem Holz her.
Sedus Bürostuhl Gute Bedingungen im Rheintal
Im Rheintal profitiert die Stuhlfabrik von idealen Bedingungen, der wichtigste Rohstoff Buchenholz wächst direkt vor der Haustür.
Der frühe Tod von Albert Stoll I.
Im Jahr 1897 verstirbt der Firmengründer, Albert Stoll I., im Alter von 61 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau, drei Töchter und den 15-jährigen Sohn Albert Stoll II. Die Hinterbliebene Ehefrau führt den Betrieb erfolgreich weiter, was ihr im Volksmund den Namen „die Sesselmacherin“ einträgt.
Albert Stoll II.
Albert Stoll II. (1882-1937) macht in Waldshut das Abitur und studiert in Karlsruhe Maschinenbau. 1910 geht er zu Studienzwecken in die USA.
Die ersten Sprossenstühle aus Waldshut
In Waldshut werden ab dem Jahr 1912 die ersten Sprossenstühle produziert. Sie unterscheiden sich wesentlich von den bisher produzierten Bugholzstühlen, da sie nur noch aus wenigen gebogenen Teilen bestehen. Es sind die waagerechten und senkrechten Sprossen, die dem Stuhl Stabilität geben und gleichzeitig die Rückenlehne tragen. Die so gefertigten Stühle werden unter den Namen „Rekord-Stuhl“ gehandelt.
Albert Stoll II. kaufte in den USA Spezialmaschinen auf denen er die Einzelteile des „Rekord-Stuhl“ fertigen ließ. Durch diese Produktionsmethode konnte die Stuhlfabrik sehr viel zeitintensive Handarbeit einsparen. In der Folge entwirft Albert Stoll II. Einen Drehstuhl den er den „Federdreh“ nennt. Auf der Leipziger Messe 1926 präsentiert er den weltweit patentierten „Federdreh“, den ersten Drehstuhl mit einer drehbaren Säulenfederung, der Öffentlichkeit.
Albert Stoll II. verstirbt am 16. Februar 1937
Im Alter von 54 Jahren verstirbt Albert Stoll II. Am 16. Februar 1937, völlig unerwartet.
Die Stuhlfabriken führen drei seiner vier hinterbliebenen Söhne weiter. Albert Stoll III. leitet den Koblenzer Betrieb. Christof und Martin Stoll leiten gemeinsam die Waldshuter Firma bis 1958.
Christof Stoll führt Beteiligung der Mitarbeiter am Betriebsergebnis ein
Im Jahr 1953 führt Christof Stoll (1912 – 2003) die Beteiligung der Mitarbeiter am Betriebsergebnis ein. 1958 teilen Christof und Martin Stoll das Familienunternehmen Albert Stoll OHG in zwei Firmen auf. Die Firmen werden als Christof Stoll KG in Waldshut und Martin Stoll, Federdreh-Stuhlfabrik in Tiengen weitergeführt. Aufgrund des anhaltenden Unternehmenswachstums wird ab 1969 die Produktion nach Dogern verlegt. Christof Stoll richtet 1970 erstmals eine eigene Entwicklungs- und Versuchsabteilung ein. Der Diplom-Designer, Theo Hartman wird engagiert.
Bis 1987 werden insgesamt acht Vertriebsgesellschaften in Europa gegründet.
Sedus Bürostuhl
Durch den Einsatz der neuesten umweltschonenden Produktionsmethoden und Anlagen, entspricht das Produkt „Bürostuhl“ den neuesten arbeitsmedizinischen Erkenntnissen.
Bundesverdienstkreuz für Christof Stoll
Der Unternehmer Christof Stoll bekommt im Jahr 1986 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Sedus Bürostuhl Die Jahre 1962 bis 1995
1962 gründet Karl Bröcker die Firma Gesika Büromöbelwerk GmbH.
1970 richtet Christof Stoll erstmals eine eigene Entwicklungs- und Versuchsabteilung mit dem größten und modernsten Prüflabor der Branche ein.
1973 Entwicklung des Anatomic-Sitzes, der Permanent-Contact-Rückenlehne und der Similarmechanik (dynamisches Sitzprinzip). Technische Lösungen für die optimale ergonomische Unterstützung des Menschen am Arbeitsplatz.
1985 gründen am 8. März, Christof und Emma Stoll, die gemeinnützige Stoll VITA Stiftung und übertragen ihr Vermögen, das auch die Mehrheitsbeteiligung an der seit 1995 als Sedus Stoll AG firmenden Familiengesellschaft umfasst, auf diese Stiftung.
1993 Christof Stoll wird vom „WWF“ (World Wide Fund For Nature) und der Zeitschrift „Capital“ zum Ökomanager des Jahres gewählt.
1994 Zertifizierung nach DIN ISO 9001.
1995 Umwandlung in die Sedus Stoll Aktiengesellschaft.
Öko-Audit nach EU Norm als erster Möbelhersteller in Deutschland.
Sedus Bürostuhl Die Jahre 1999 bis 2008
1999 Mehrheitsbeteiligung am Büromöbelhersteller Klöber GmbH, Überlingen.
2000 Sedus open up: der erste Drehstuhl mit einem Öffnungswinkel von > 40 Grad.
Mit dem Motto „schlafen im Büro“ und „Powernapping“ zeigt Sedus Pioniergeist und erkennt frühzeitig die Bedeutung von Haltungswechsel und die Relevanz für das Wohlbefinden der Menschen in der täglichen Büroarbeit.
2002 Zusammenschluss mit der Gesika Büromöbelwerk GmbH. Sedus wird zum Komplettanbieter ganzheitlicher Büroeinrichtungen.
Die 1999 gegründete Karl Bröcker Stiftung mit Sitz in Lippstadt wird zweiter Hauptaktionär von Sedus.
2005 Entwicklung des ganzheitlichen Einrichtungskonzepts „Place 2.5 – die neue emotionale Kultur des Büros“.
Sedus wird mit diesem Ansatz zum Vorreiter in seiner Mission die Lebenswelt Büro als Ort fürs Wohlfühlen von Menschen und zum Wohlergehen im Sinne der Produktivität von Firmen zu gestalten.
2008 Umwandlung der Gesika Büromöbelwerk GmbH in die Sedus Systems GmbH, Geseke.
Entwicklung der „Similar-Plus“-Mechanik mit vorwählbarem Öffnungswinkel und schneller Anpassungsmöglichkeit des Anlehndrucks.
Sedus Bürostuhl Die Jahre 2010 bis heute
2010 Vollendung des neuen Entwicklungs- und Innovationszentrums in Dogern.
Als erster Büromöbelhersteller weltweit erhält Sedus die EMAS III Zertifizierung.
2012 Einführung der Laserkanten-Technik. Eine Aufwertung in der Verarbeitung aller Möbel und Tischplatten durch eine fugenlose und umweltfreundliche Designkante.
Sedus wird mit dem Umweltpreis für Unternehmen in Baden-Württemberg 2012 ausgezeichnet.
Mit dem Ziel das Sitzen im Büro noch besser zu machen, entwickelt Sedus in Kooperation mit der TU München ein neues kinematisches Sitzkonzept für den Drehstuhl „swing up“. Das Ergebnis: Gesünder sitzen durch mehr Beweglichkeit. Der Stuhl passt sich dem Menschen an und nicht umgekehrt.
Heute „… arbeiten wir daran Lösungen für die Arbeitswelten von morgen zu schaffen. Das machen wir gemeinsam mit Partnern in über 74 Ländern weltweit. Durch unsere Dienstleistungen, Produkte und Engagement helfen wir Menschen und Unternehmen erfolgreich und nachhaltig die Zukunft zu gestalten.“
Quelle: sedus.com
Vom Sedus Bürostuhl zu einem führenden europäischen Hersteller für Büroeinrichtungen.
Die Sedus Stoll AG gehört zu den führenden Herstellern für Büroeinrichtungen in Europa. Das breite Produktprogramm umfasst heute Sitzmöbel, wie Dreh- und Besucherstühle, auch Konferenz- sowie Büromöbel – alles „Made in Germany!